Geotag der vierten Klassen – Eine spannende Reise durch die Erdgeschichte

Am Dienstag, den 21. April 2026, begaben sich die Kinder der vierten Klassen aus Hausen und Lahr auf eine ganz besondere Entdeckungsreise: Beim Geotag mit dem Mobilen Landschaftsmuseum von Dr. Holger Rittweger tauchten sie tief in die Geschichte unserer Erde ein.

Zu Beginn nahm Dr. Rittweger die Schülerinnen und Schüler mit auf eine faszinierende Zeitreise. In einer lebendig gestalteten Präsentation wurde die Erdgeschichte greifbar – fast so, als würden die Kinder selbst in einer Zeitmaschine sitzen. Sie erfuhren, wie sich die heimische Landschaft über Jahrtausende verändert hat und wie es hier zur Zeit der Eiszeit oder sogar der Dinosaurier ausgesehen haben könnte.

Im Anschluss hatten die Kinder Gelegenheit, verschiedene Ausstellungsstücke genauer zu betrachten. Nach einer anschaulichen Einführung durch Dr. Rittweger konnten Gesteine, Fossilien und informative Schautafeln in aller Ruhe erkundet werden. Neugierig gingen die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise und betrachteten die Exponate aus nächster Nähe.

Danach ging es hinaus in die Natur: Auf einer Exkursion in Richtung Hausener Wald wurde das Gelernte direkt vor Ort erlebbar. Dabei führte der Weg nicht über gewöhnliche Waldwege, sondern quer über Wiesen und teils steile Hänge hinauf – eine anspruchsvolle und zugleich abenteuerliche Strecke, die den Kindern sichtlich Freude bereitete. An ausgewählten Stationen entdeckten sie Basaltsteine, darunter auch Blasenbasalt, sowie feinen, staubigen Löss. Besonders aufregend wurde es, als sie selbst aktiv werden durften: Mit Bohrstangen und einem Gummihammer führten sie – wie echte Geologen- eine Bodenbohrung durch. In etwa zwei Metern Tiefe stießen sie dabei auf vulkanische Asche – ein beeindruckendes Zeugnis eines Vulkanausbruchs in der Eifel vor mehr als 10.000 Jahren.

Auch die Quellen im Hausener Wald wurden gemeinsam erkundet, wobei die Kinder spannende Einblicke in die Entstehung und Bedeutung dieser natürlichen Wasserquellen erhielten.

Den krönenden Abschluss bildete die Untersuchung eines Baches: Ausgestattet mit Sieben und Keschern machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach kleinen Wasserlebewesen. Mit großer Begeisterung wurden die gefundenen Tiere gesammelt, betrachtet und anschließend gemeinsam bestimmt, bevor sie selbstverständlich wieder behutsam in ihren Lebensraum zurückgesetzt wurden.

Nach diesem erlebnisreichen Tag kehrten die Kinder mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und sicherlich auch ein wenig Forschergeist im Gepäck zurück zur Schule. Dort wartete noch eine kreative Überraschung auf sie: Jedes Kind erhielt einen Schieferstein und konnte daraus ein eigenes Steinzeit-Amulett gestalten – eine bleibende Erinnerung an diesen besonderen Tag.

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