Zwischen Maiwald, Marienandacht und mutigen Schritten Richtung Zukunft

Die Religionsgruppe der Klasse 4 aus Hausen machte sich heute gemeinsam mit Pfarrer Simon auf den Weg zum kleinen heimischen Wallfahrtsort „Sieben Schmerzen“ in Oberzeuzheim. Dank der Fahrdienste einiger Eltern konnten wir entspannt starten – herzlichen Dank dafür!

Vom Schützenhaus aus spazierten wir plaudernd durch den frühlingshaften Maiwald. Überall leuchtete frisches Grün, die Sonne meinte es gut mit uns, und der Weg fühlte sich fast ein wenig wie ein kleiner Pilgerurlaub mitten im Schulalltag an.

Am Wallfahrtsort angekommen, erkundeten die Kinder selbstständig die dargestellten „Schmerzen“ und „Freuden“ der Gottesmutter Maria. Schnell entdeckten sie den besonderen Gedanken dahinter: Wer den Ort betritt, begegnet zunächst den Schmerzen – und beim Hinausgehen schenken die Freuden einen hoffnungsvollen und positiven Blick nach vorne. Eine starke Botschaft, gerade für unsere Viertklässler am Ende ihrer Grundschulzeit.

Eine besonders schöne spontane Idee hatten einige Mädchen der Gruppe: Sie schmückten das Bild der Gottesmutter mit kleinen Blüten aus dem Wald. Dabei gingen sie sehr umsichtig vor – keine einzige Blume wurde gepflückt, sondern nur bereits heruntergefallene Blüten vom Boden aufgehoben. So entstand mit viel Herz und Respekt ein ganz besonderer Blumengruß.

Natürlich durfte auch die berühmte Quelle nicht fehlen, der seit Generationen heilende Kräfte zugesprochen werden. Dass die Kinder sich einen Schluck genehmigten, verstand sich beinahe von selbst – sicher ist sicher für die letzten Schulwochen!

Pfarrer Simon komplettierte unsere Entdeckungen mit seinem Expertenwissen und im Anschluss feierten wir gemeinsam eine kleine Marienandacht mit Pfarrer Simon. Besonders berührend waren die selbst formulierten Dankes- und Bittsprüche der Kinder, die sie im Religionsunterricht vorbereitet hatten. Gemeinsam sangen wir den Psalm „Von allen Seiten, Herr, umgibst du mich“. Zum Abschluss segnete Pfarrer Simon jedes einzelne Kind sowie die Lehrerin persönlich – als stärkenden Zuspruch für den Abschied von der Grundschule und den Start an den weiterführenden Schulen.

Die Kinder waren so neugierig, ernsthaft und andächtig. Mit dem Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ endete unser gemeinsamer Aufenthalt, bevor wir gemütlich zurück zu den wartenden Eltern spazierten.

Nun gehen wir gestärkt, zuversichtlich und voller Vorfreude in die letzten Wochen der Grundschulzeit – und hoffentlich mit ein wenig Rückenwind für alles, was kommt.

 

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