Das Vamperl-Fieber ist ausgebrochen!!!

Im Rahmen des Deutschunterrichts im 3. Schuljahr haben wir die Ganzschrift „Das Vamperl“ von Renate Welsh gelesen und ein begleitendes Literaturprojekt mit den verschiedensten Arbeitsaufträgen durchgeführt.

Jeder hat dazu eine grüne Vamperl-Leserolle gebastelt, in deren Bauch die einzelnen Arbeitsentwürfe, Stichpunkte über die unterschiedlichen Arbeitsprozesse und natürlich die Ergebnisse gesammelt wurden.

Zahlreiche Arbeitsangebote und verschiedene Aufgabenformen standen beim Lesen zur Bearbeitung bereit, z.B. regelmäßig  ein Lesetagebuch führen, Leseverständnisfragen zu den einzelnen Absätzen und Kapiteln beantworten, Personenbeschreibungen der Charakter angefertigen, Stimmungsbarometer entwickeln, Rechtschreibübungen erledigen, Kapitelanfänge zu Ende schreiben, Comics zeichnen, die eigene Meinung bekunden und Produkte bewerten.

Natürlich wurden dann voller Begeisterung auch die beiden anderen spannenden Vamperl-Bücher verschlungen, bzw. vorgelesen und wir fieberten mit als das Vamperl eine Vamperline suchte und Frau Lizzi es wiedersehen wollte. Wir verraten allerdings nicht den Ausgang, denn ihr sollt die Geschichten selbst lesen und euch mit dem Vamperl-Fieber infizieren lassen!! Es lohnt sich….!

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Die Reizwortgeschichte aus der Vamperl- Leserolle stammt von unsere Schriftstellerin Kira:

Vamperl in der Luft

Letzten Samstag war der große Bastel- und Handwerkermarkt in der Stadt. Auf diesen Markt hatte sich Frau Lizzi schon lange gefreut. An vielen Ständen konnte man selber mitbasteln. Frau Lizzi entschied sich für einen bunten Drachen mit langem Schwanz. Glücklicherweise war es am nächsten Tag sehr windig und Frau Lizzi beschloss den neuen Drachen gleich zu testen. Während sie den langen Schwanz des Drachens ausrollte, kletterte Vamperl heimlich aus der ihrer Handtasche. Vamperl stieg neugierig auf den Drachen und dachte: „Immer selbst fliegen ist ganz schön anstrengend! Heute bin ich nur der Co-Pilot.“ Plötzlich stieg der Drachen immer höher in die Luft und mit ihm auch das Vamperl. Frau Lizzi hatte davon nichts bemerkt. Immer wilder lenkte sie den Drachen. Von den vielen Loopings wurde Vamperl noch grüner als sonst. Eine Windböe kam auf und der Drache blieb in einer hohen Eiche hängen. Jetzt hatte Vamperl wirklich die Nase voll! Während Frau Lizzi versuchte den Drachen aus dem Baum zu bekommen, flog das Vamperl unbemerkt auf den Boden und kletterte zurück in die Handtasche. „Was für ein Abenteuer“, dachte Vamperl, „aber in Zukunft fliege ich lieber wieder selber!“

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Krimistimmung in Klasse 2

Spannend war´s! Eine Woche lang hatten die Zweitklässler der Grundschule in Hausen nach tollen Texten für ihren Lesewettbewerb gesucht. Spannend sollten sie sein, lustig oder besonders interessant.

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Am Montag nach dem Schulausflug war es dann so weit: Zeit für den Wettbewerb! Im „grünen Klassenzimmer“ auf unserem Schulhof erfuhren die Zuhörer im angenehm kühlen Schatten mehr von den Olchis, Harry Potter, von Bibi Blocksberg und dem kleinen Vampir. Ganz prima hatten sich alle Leser des 2. Schuljahres vorbereitet… und so war Ende die Entscheidung ganz knapp.

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Die Gewinner der Plätze 2 und 3 mussten durch ein Stechen ermittelt werden, bei dem die Favoriten einen fremden Text möglichst flüssig und betont vorlesen sollten. Zuletzt stand es dann aber fest: Der 3. Platz ging an Lilly  und David, Platz 2 belegte Emily. Der diesjährige Sieger des Lesewettbewerbs heißt Dustin . Alle Gewinner erhielten eine Urkunde und natürlich den begeisterten Applaus ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Gut gemacht, Klasse 2!

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Opelzoo und Sommerglut- Schulausflug in den Taunus

„Morgenstund´ hat Gold im Mund!“ Dieses alte Sprichwort bewahrheitete sich einmal mehr beim diesjährigen Schulausflug aller Klassen der Grundschulen Hausen und Lahr. Wegen der angesagten Hitze hatte unsere Schulleiterin Frau Weimer die Abfahrtszeit der Busse kurzerhand vorverlegt. So machten sich die Kinder und ihre Lehrerinnen schon eine Stunde früher als geplant auf den Weg in den Taunus, um in den Genuss der noch kühlen Morgenstunden zu kommen, bevor das Thermometer die 30-Grad-Marke überschreiten sollte.

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Den herrlichen Ausblick vom zweithöchsten Berg Hessens, dem Feldberg, genossen die Kinder, während sie hungrig ihr mitgebrachtes Frühstück verspeisten und dann die Kletterfelsen erkundeten. Nur wenige andere Frühaufsteher hatten den Weg an diesem Vormittag auf sich genommen und so war die Spitze des Feldbergs ganz in Hausener, Fussinger und Lahrer Hand. 😉

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Frisch gestärkt und abgekühlt durch eine kurze, aber klimatisierte Fahrt in den beiden Reisebussen betraten die Jungen und Mädchen anschließend den Opelzoo bei Kronberg. Süße Baby-Ziegen und die Giraffen zogen sie von Anfang an in ihren Bann. Doch zwischendurch galt es immer wieder, einen gehörigen Schluck aus den mitgebrachten Trinkflaschen zu nehmen, denn die Sonne schien nun mit voller Kraft vom Himmel. Wie angenehm war da der Walderlebnispfad im kühlen Schatten der Bäume und mit dem angenehm harzigen Duft, der sogar den Geruch der reichlich aufgetragenen Sonnencreme auf der Haut überdeckte. Wie schön, dass man sich zwischendurch immer mal wieder auf Bänken oder in kleinen Holzhütten ausruhen konnte! Es war so heiß, dass selbst die drei Kronberger Elefanten sich mit Matsch bespritzt hatten, um ihre graue Haut zu schützen. Der Elch lag stundenlang auf derselben Stelle und schaute kaum auf, als die muntere Besucherschar vorbeikam. Manch einer wünschte sich sogar, dass eins der Lamas einmal in Richtung Zuschauer spucken sollte- zur Abkühlung!

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Einige Kinder machten sich in Gruppen auf, um den Opelzoo selbständig zu erkunden und starteten eine Rallye durch den Park. Dabei konnten sie ihr Wissen und ihren Forschergeist unter Beweis stellen. Ganz besonders wichtig war an diesem Tag natürlich die Tatsache, dass es im Opelzoo neben Flusspferden, Erdmännchen und kleinen Affen auch noch etwas anderes gab: Verkaufsstände, an denen man ein leckeres Eis bekommen konnte. Dann hieß es für die Kinder natürlich, schnell zu lecken, damit ihnen der süße Genuss nicht in den Händen wegschmolz.

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Zum Schluss landeten dann alle auf dem riesigen Spielplatz, auf dem besonders die Wasserspiele und die Autoscooter-Bahn sehr verlockend waren. Noch ein letztes Eis… und dann ging es ab nach Hause. Auf der Rückfahrt erzählten die Mädchen und Jungen noch begeistert vom gemeinsam erlebten Ausflug, bevor sie ihre bevorstehenden Schwimmbad- und Plantschbecken-Vorhaben besprachen. Ein erfrischende Abkühlung nach einem tollen, heißen Sommertag: Das hatten sich nun auch alle verdient! Ab ins kühle Nass!

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„Feuerwehrnachrichten“ aus der Lahrer Grundschule

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Am 26. Juni 2015 trafen wir, die Kinder der GS Lahr, uns zum Feuerwehrtag in der Grundschule in Lahr.

In einem Klassenraum stellten sich die Mitglieder Feuerwehr vor. Auch das Maskottchen Paul war dabei.

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Ein Feuerwehrmann erklärte uns, welche Aufgaben man bei der Feuerwehr zu erledigen hat und warum die Feuerwehr gerufen wird.

Die Feuerwehrmänner sagten uns, was wir bei einem Brand zu tun haben und wie wir uns verhalten sollen. Wir erfuhren den Unterschied zwischen Feuer als Freund und Feuer als Feind.

Was tun, wenn es brennt?

Was ist die Telefonnummer der Feuerwehr?

Wie kann ich den Notruf holen?

Was passiert nach der Alarmierung?

Wann kann man die Feuerwehr rufen?

Rettet die Feuerwehr auch Tiere aus einem brennenden Haus?

Warum hilft die Feuerwehr auch bei Verkehrsunfällen?

Nach einer kurzen Pause haben wir einen Film mit einem Rettungseinsatz angeschaut. Am Ende kam der Feuerwehrmann Jens mit seiner Feuerwehrbekleidung und seinem Atemschutzgerät. Er erzählte uns, wie schwer die ganzen Sachen sind und wie viel sie wiegen. Am Ende sind wir auf den Schulhof gegangen. Da stand schon das Feuerwehrauto bereit. Die Feuerwehrmänner zeigten uns die Geräte im Auto, die die Feuerwehr für ihre Arbeit braucht.

Wir durften zu zweit eine Spritzübung mit dem Feuerwehrschlauch machen.

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Wir wurden ein wenig nass dabei. Aber wir hatten trotzdem viel Spaß.

Am Feuerwehrtag haben wir viel gelernt!

Von Carolin, Luisa, Leonie und Jessica

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Die Klassenfahrt der „Wilden 14“!!!

Vom 17.06.15 bis zum 19.06.15 fuhren wir nach Weilburg- Odersbach auf Klassenfahrt.

In Weilburg angekommen nahm uns auch schon Kai, der Chef des Jugendwaldheims, in Empfang. Mit ihm sägten und gravierten wir kleine Namensschilder aus Holzscheiben und erkundeten den Wald mit einem Mannschaftsgruppenspiel.

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Wir mussten in unseren drei Teams Blätter erkennen, Geräusche erraten, Sammelaufträge erledigen, Geschicklichkeitsspiele durchlaufen, Waldtiere nachspielen, Sommerski fahren, einen Balacierparcour überstehen und sogar unsere Höhenangst überwinden um Gruppenpunkte zu erlangen.

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Die Lauf- und Sportspiele nach dem Abendessen waren ganz schön anstrengend!

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Abends haben wir eine Nachtwanderung unternommen. Mit unseren Taschenlampen sahen wir aus wie große Glühwürmchen. Glücklicherweise ist uns das Weilburger Waldgespenst nicht über den Weg gelaufen! Danach fielen wir hundemüde ins Bett.

Am nächsten Tag hatten wir ein volles Programm. Deshalb haben wir uns nach dem Frühstück erst mal Lunchpakete gemacht und sind dann zügig nach Weilburg gewandert.

Zuerst besuchten wir das Stadt- und Bergbaumuseum. Dort sind wir in den tiefen Stollen gestiegen und unser Museumsführer hat uns erklärt, wie früher hier das Eisenerz abgebaut worden ist und wie gefährlich diese Arbeit war. Die alten Gerätschaften und Maschinen haben ganz schön viel Lärm gemacht!

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Anschließend stand die Stadt-Ralley durch die Altstadt von Weilburg auf dem Plan. In zwei Gruppen musste man die Bäume im Schlosspark schätzen, Treppenstufen zählen, den Namen des Bürgermeisters erfragen und viele knifflige Aufgaben rund um die Geschichte Weilburgs lösen.

Nach einer Stärkung im ältesten „Eiscafés“ Weilburg waren wir für die Schlossführung bereit.  Die riesige Badewanne, die Geheimgänge des Dienstpersonals und der vergoldete Speisesaal hatten es uns besonders angetan.

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Dann ging es mit dem Linienbus zur Kubacher Kristallhöhle, die uns in eine Zeit versetzte, in der es noch keine Menschen gab. Geschützt mit einem Helm wurden wir zur Höhlenforschern und stiegen 70 Meter unter die Erde herab um Kristalle sowie „Zungen“ und „Fahnen“ zu bestaunen.

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Wieder an der Jugendherberge angekommen waren wir trotz der vielen Stufen und der Wanderung noch fit genug für ein Klassen-Fußballmatsch und eine späte Kissenschlacht. An diesem Abend gab er für uns sogar noch eine „Gute-Nacht-Geschichte“ zum Einschlafen.

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Leider mussten wir am nächsten Morgen schon wieder unsere Koffer packen, aufräumen und dann ging es nach Hause. Diese Klassenfahrt werden wir so schnell nicht vergessen!

(Autoren: Kira, Victoria, Lucas, Gabriel, Fabian)

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Let´s make apple crumble!

Am Mittwoch bereitete die Klasse 4 gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin einen Nachtisch aus England zu: „apple crumble“.

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Hier das Rezept, natürlich in englischer Sprache:

This is what you need:

300 g flour

150 g sugar

a little salt

200 g butter

5 apples

oven temperature: 180°C

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This is how you do it:

Weigh flour, butter and sugar.

Mix the flour, sugar, salt and butter with your hands.

Butter the dish.

Cut the apples. Put the apples in the dish.

Sprinkle the crumble over the apples.

Bake it in the oven for 40 minutes.

Eat it hot with vanilla ice cream.

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Was wächst denn da auf der Wiese und am Wegesrand? – Klasse 1 auf botanischem Rundgang 

Inspiriert vom „Museumsrundgang“ zum Thema „Tiere der Wiese“ bei Klasse 3 widmeten sich die inzwischen richtig „groß“ gewordenen „i-Tüpfelchen“ unserer Schule folgerichtig spontan im Sachunterricht den Pflanzen auf der Wiese.

Nachdem u.a. die Stockwerke der Wiese erläutert waren, stand am vergangenen Mittwoch ein Unterrichtsgang auf die umliegenden Wiesen an.

Bei herrlichen Temperaturen mussten wir nicht weit wandern, um einige der am häufigsten anzutreffenden Wiesenblumen und-gräser zu benennen oder auch erst kennenzulernen.

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Bereits vor der Schule fanden wir Gänseblümchen , Löwenzahn und Pusteblume sowie Rot- und Weißklee, in der Nachbarschaft am Wegesrand Margeriten. Auf den nahen Feldwegen nahmen wir dann in unseren Kanon u.a. weitere Pflanzen auf: Hahnenfuß, Wiesen-Pippau, Sauerampfer, Ackerwinde, Kamille, Rainfarn (noch ohne Blüten) und Spitzwegerich. Auch vier verschiedene Gräser ( Knäuelgras, Glatthafer etc.) wurden gesammelt, sie werden in den kommenden Sachunterrichts-Lektionen per Bestimmungsbuch noch „ermittelt“.

Einzelne Blüten wurden gepflückt und liegen momentan in der Presse, damit sie zu einem ersten kleinen „Handbuch der Wiesenblumen“ weiter verwendet werden können.

Bei einem Unterrichtsgang mit so lieben Kindern dürfen Spiel und Spaß und Sinnesschulung nicht fehlen! So wurden die Stockwerke der Wiese nun live angeschaut und selbstständig benannt. Danach wurde die „riesige“ Wiese nach einem ausgiebigen Picknick in Gruppen gezielt „durchkämmt“ nach zu findenden Dingen wie „etwas Raues“, „etwas Wunderschönes“, „etwas Duftendes“ etc. Da mussten alle Sinne und auch die Phantasie auf „Alarm“ sein. Die Fundstücke werden in der kommenden Woche von den Gruppen noch ausgepackt und vorgestellt. Wir sind gespannt!

Damit auch die Fingerfertigkeiten noch ein wenig geübt wurden, grub die Lehrerin gute, alte „Fertigkeiten“ aus ihrer Kinderzeit aus, die teilweise mühevoll erlernt werden mussten – früher wie heute: Das „Schießen“ mit den „Köpfen“ des Spitzwegerichs sowie das „Binden“ von Blütenketten mit Margeriten oder Gänseblümchen. Den Namen „Spitzwegerich“ werden wir somit nicht mehr vergessen – er musste zu Übungszwecken hundertfach gesucht und gefunden werden… Und Sophia und Hannah sahen mit Blütenkrönchen und –kranz einfach zuckersüß aus!

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Im freien Spiel konnte man dann bei „Verstecken“ und „Fangen“ in der hohen Wiese glückliche Kinder sehen

Nach unserer Heimkehr in den vertrauten Klassenraum wurde nach dem live-Erlebnis so manches Arbeitsblatt der vergangenen Schulstunden noch einmal überarbeitet („Eine Wiese sieht nicht aus wie ein Blumengarten. Das habe ich ja ganz falsch gemalt! Da ist ja in Wirklichkeit alles voller grüner Gräser! Das muss ich nochmal besser zeichnen!“) und nach dem anstrengenden Treiben nur noch verschnauft, bevor es dann ins „lange Wochenende“ ging.

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Ihr Lieben, ihr habt wissbegierig zugehört, neugierig geschaut, gesucht und gefunden, gelehrig die Pflanzennamen wiederholt (bis sie zu den Ohren wieder rauskamen ) ,so schön ausgelassen getobt und …euch sogar von der Muse „küssen“ lassen beim Betrachten des Windes in der hohen Wiese – es war eine große Freude, mit euch unterwegs zu sein!

P.S.: Und jetzt wird nie mehr gejammert, wenn es mit Mama und Papa zum Spaziergang geht – ihr könnt nun stolz euer Wissen demonstrieren und wisst: Es gibt immer „was“ zu entdecken!!!!

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Gefahren kennen und vermeiden, richtig Hilfe holen, selber löschen und großes Gerät mächtig bestaunen – großer Feuerwehrtag in der Grundschule Hausen

 Am 30. Mai 2015 war es wieder soweit: Der im vierjährigen Turnus stattfindende Informationstag der heimischen Freiwilligen Feuerwehr fand dieses Mal sogar mit den freundlichen und altbekannten Mitgliedern der Jugendfeuerwehr statt. So wurde der Tag durch einige Feuerwehr-Papis und ehemalige Schülerinnen und Schüler fast zu einem Familientreffen 😉

Gespannt fanden sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und der Schulleiterin zusammen, um das informative und vor allem lebensnahe Programm in verschiedenen Stationen zu durchlaufen.

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Zunächst wurde den Schülerinnen und Schülern die Gefährlichkeit von Feuer durch spektakuläre Versuche im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt. Dort galt es die Brennbarkeit alltäglicher Stoffe einzuschätzen und im Experiment zu bestätigen, Feuer breitete sich in (Demo-)Häusern aus und eine Explosion brachte sogar ein Dach zum Abheben. Ein Kurzfilm zeigte auf eindrückliche Weise, wie schnell sich ein Brand zunächst in einem Zimmer, später im gesamten Haus ausbreitet. Im Gespräch wurde grundgelegt, um diese Gefahren zu wissen und sie zu vermeiden. Außerdem wurde die Wichtigkeit von Brandmeldern hervorgehoben (frühes Bemerken des Brandes) und das richtige Verhalten im Brandfall erläutert und begründet ( Tür im „Brandzimmer“ nicht mehr öffnen, Andere aufmerksam machen, Verlassen des Hauses zügig und „auf allen Vieren“, Hilfe rufen/ Notruf absetzen). Macht euch gefasst: Die nächste Alarmübung im Bereich unserer Schule ist sicher nicht mehr weit …

Nun ging es sinnvollerweise zum richtigen Absetzen eines telefonischen Notrufs über 112. An speziell präparierten Telefonen konnten die Kinder selbstständig einen eigens ersonnenen Notruf in einem Gespräch mit der „Notrufstelle“ proben (Wer?, Wo?, Was? Warten!). Gar nicht so einfach, in der Aufregung den eigenen Namen, den aktuellen Standort und die vorliegende Gefahr zu schildern. Gut, dass die Herren und Damen am Telefon der 112 beruhigend reagieren und auch nachfragen, wenn etwas vergessen wird.

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Nach Feuer und abgesetztem Notruf muss nun auch „im richtigen Leben“ die Feuerwehr ausrücken. So auch heute: Nun wurden das Tanklöschfahrzeug und das Löschfahrzeug mitsamt der Pumpen und Schläuche unter die Lupe genommen und sämtliche mitgeführten Werkzeuge und Utensilien erklärt und bestaunt. Maya staunte: „Da muss ein Feuerwehrmann aber viel wissen und die richtigen Dinge aussuchen, wenn er ein Feuer löschen will! Da müssen die aber viel lernen!“

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Auch ein Feuerwehrmann in „voller Montur“ konnte in unmittelbaren Augenschein genommen werden. Das Material der Kleidung und Schuhe hält der großen Hitze Stand und schützt den Feuerwehrmann vor den verschiedensten Verletzungen. Dass so eine gesamte Ausrüstung ca. 30 kg auf die Waage bringt und die Feuerwehrmänner auch deshalb körperlich „fit“ sein müssen, um in einem Notfall ihre Arbeit richtig ausführen zu können, ließ alle mächtig staunen. Unter der Last der Sauerstoffflasche musste so mancher Erstklässler schier zusammenbrechen… 😉 Wie schnell man die vielen Einzelteile der gesamten Montur anziehen könne, wollte ein interessiertes Kind wissen. Es konnte beruhigt werden – das werde oft geübt und in weniger als einer Minute geschafft. Hui…

In der logischen Abfolge der Dinge durfte nun das eigentliche Löschen eines Brandes selbstverständlich nicht fehlen! An dieser Station duftete es nach Abenteuer und Gefahr… Dass nicht jedes Feuer mit Wasser gelöscht werden kann und darf, ließ zumindest die „Kleinen“ nicht schlecht staunen… Zum Abschluss durften die Schüler hier eigens kleine Feuerchen mit einem Feuerlöscher bekämpfen und wurden so selbst zu „kleinen“ Feuerwehrleuten.

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Bravo, Gefahr gebannt, Feuer gelöscht und viel gelernt!

Am Ende des eindrucksvollen Vormittags erwartete die Fussinger Schüler noch ein besonderes Schmankerl: Sie wurden mit dem LF und lautem „Tatütataa“ nach Hause gefahren. Was für ein Erlebnis!

Besonders loben müssen wir euch Schülerinnen und Schüler, wie interessiert und motiviert ihr mitgemacht und mitgedacht habt. Wir haben uns sehr über das reibungslose Geschehen gefreut.

Und Klasse 3, die sich bereits ausführlich im Sachunterricht mit dem Thema „Feuerwehr“ auseinandergesetzt hatte, glänzte bei jeder Station durch ihr beeindruckendes Fachwissen – hier finden sich ja auch fleißige Mitglieder der Hausener Kinderfeuerwehr.

Unser besonderer Dank gilt der Hausener Freiwilligen Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr, die sich so zahlreich einfanden, um unseren Schulkindern „ihr“ Anliegen näher zu bringen. Ihr habt die Kinder beeindruckt, ihnen Gefahren eindrucksvoll vor Augen geführt, sie aber vor allem geduldig eingeführt in ein ernsthaftes und bedächtiges Verhalten (Vermeiden von Gefahren, Reagieren/ Agieren im Notfall) und ihnen allen das gute Gefühl vermittelt, dass auf die Feuerwehr „Verlass“ ist – sie schützen, bergen, löschen und retten.

Herzlichen Dank für euren freundlichen und engagierten Besuch. Sicher habt ihr neue Nachwuchskräfte in spe gewonnen!

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Schulpatenkinder- Wir kommen!

Am 27.05.2015 besuchten wir, die Kinder der Klasse 3 der Grundschule Hausen, unsere Schulpatenkinder im Kindergarten.

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Zu Beginn der 4. Stunde machten wir uns auf den Weg in den Kindergarten Sankt Laurentius. Dort trafen wir erwartungsvoll unsere Patenkinder.

Wir haben unseren jeweiligen Patenkinder aus dem Buch „Pippi Langstrumpf“ vorgelesen. Die Geschichte „Pippi kommt in die Schule“ fanden wir einfach alle lustig!

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Danach haben uns die kleinen Patenkinder 2 witzige Lieder vorgesungen.

Zum Schluss spielten wir gemeinsam im Garten des Kindergartens Verstecken oder Fangen, bevor es für uns wieder zurück zum Sachunterricht in die Schule ging.

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Nächste Woche freuen wir uns schon auf unseren Besuch im Fussinger Kindergarten!

(Autoren: Gabriel und Victoria)

 

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Absoluter Laufabzeichen-Rekord!!!

Am 22.05.2015 legten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hausen sowie der Außenstelle Lahr das diesjährige Laufabzeichen ab.

Schon in den frühen Morgenstunden zur ersten Unterrichtsstunde gingen 65 kleine Läufer an den Start und begannen hochmotiviert ihre Runden auf dem Hausener Sportplatz zu drehen. Alle nur mit einem Ziel vor den Augen: „Möglichst lange durchhalten!“

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Zahlreiche Eltern unterstützen die kleinen Jogger bei ihren Runden tatkräftig und dienten nicht nur am Sportplatzrand als Wasserträger oder als Motivationscoachs. Sogar mit dem Kinderwagen ging es diese Jahr über den Platz!

Nach der ersten Stufe (15 Minuten) gab auch nur ein einziger Läufer auf und nach der zweiten Stufe (30 Minuten) beendeten 3 Kinder ihren Lauf. Leider musste ein verletzter Läufer ebenfalls früher aufgeben.

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60 Schülerinnen und Schüler stellten den neuen Schulrekord auf und liefen eine ganze Stunde lang. Die ausgelassene Freude über 60mal Gold konnte man nicht in Worte fassen und der riesengroße Stolz auf die gemeinsame Leistung war überall spürbar !!! „Hausaufgabenfrei“ war somit natürlich völlig selbstverständlich!

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Zeitgleich waren es in Lahr 24 teilnehmende Läufer. Von ihnen erreichten 3 Kinder die erste Stufe (15 Minuten), 2 Kinder die zweite Stufe (30 Minuten) und 19 hielten 60 Minuten durch.

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Wahrlich Rekordergebnisse für die beiden Schulen! Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Ihr wart einfach großartig!!!

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