Lebt wohl! Auf ein Wiedersehen! Wenn sharp dressed men und barbie-girls atemlos im Gangnam-Style Richtung Copa Cabana von der schulischen Bühne rocken…

 Abschiedswochen und -tage und -stunden sind niemals leicht. So auch in diesen Tagen und am gestrigen Freitag, als es für die Viertklässler in Hausen und in Lahr Zeit war, den entscheidenden Schritt aus dem altvertrauten Schulhaus zu tun.

Selbstverständlich wurde da am Abend des Donnerstag zunächst tüchtig gefeiert und mit Eltern und Geschwistern, der Schulleitung und den Lehrerinnen, den Betreuungskräften, Sekretärin Steffi und Ricarda, der FSJ’lerin unserer Herzen auf die vergangenen vier Jahre Grundschule zurück geblickt.

In Lahr wurden noch einmal sämtliche Ausreden für vergessene Hausaufgaben aufgelistet und „voller tiefer und wahrhaftiger Reue“ 😉 vorgetragen. Das Gelächter war groß – und wir bleiben an dieser Stelle dezent und diskret! Und wer so einsichtig und brav zurückblickt, wird selbstverständlich mit jeder Menge Pizza belohnt, die mit allen Freunden und allen Lieben besonders gut schmeckte! Beim gemütlichen Zusammensein wurde noch so manch lustige Geschichte erzählt, in die Zukunft geschaut und tüchtig getobt und gespielt.

In Hausen kamen die Gäste der Viertklässler mit großen Kühltaschen und Körben auf den Pausenhof, um dort ein großes „internationales“ Picknick aufzubauen und später zu verkosten. Die große und nicht alltägliche Auswahl war großartig, allen für die große Mühe dafür und fürs Auf- und Abbauen der Tische und Bänke und Deko sowie der Organisation noch einmal herzlichen Dank!

Vor dem köstlichen Essen sollte aber ein Programm stehen, ja, bei dem wie auch in Lahr, zurückgeschaut wurde. Hier in Form einer musikalischen „Hit- und -Gassenhauer – Mini-Playback-Show“, bei der Erstklässler-Zwerge bei 36 Grad in ihr Schulleben starteten, von ihrer Lehrerin in deren Euphorie oftmals (1000 mal 😉) „belogen“ wurde, sie dann doch auch mal zwischendurch „Sch…“ bauten, sich im Laufe der Zeit zu barbie-girls und sharp dressed men entwickelten, die sich flott ein „Hey, Babe“ zurufen, in Corona-Zeiten per Videokonferenz zu „Wellerman“ rhythmische Übungen ableisteten, in „best of us“ ihren Zusammenhalt versuchten beizubehalten, u.a. in ihren kleinen Geschwisterchen ihre „Lieblingsmenschen“ fanden und nun große Zukunftspläne schmieden, die sie an die Copa Cabana führen, in Lambos… Und weil, in die Zukunft blickend, die Pubertät wohl wahrscheinlich ziemlich „atemlos“ ablaufen wird, beruhigten sie ihre Eltern und alle Anwesenden mit der musikalischen Versicherung: „Wir machen das klar!“ (Na, welcher Leser findet alle Hits samt Interpreten heraus?)

Die Einzelheiten von bisher ungenannt geschehenen, lustigen Dingen von nicht genannten Kindern deutete dann noch die Theater-AG der Klasse 4 gaaaanz dezent an.

Ein lustiger Abend ging mit leckerem Essen und lockerem Abschiedsgeplauder zu Ende.

Der Freitag war für die Klassenlehrerinnen und Viertklässler traurig. Nach einem Abschied von allen Klassen fiel es einfach nur schwer, mit dem Zeugnis in der Tasche und unendlich guten Wünschen aller im Herzen das vertraute Klassenzimmer und Schulhaus zu verlassen.

Unsere Lieben, nun seid ihr unsere Ehemaligen…, unsere „letzten“ guten Ratschläge😉:

Habt nach erholsamen und wunderschönen Ferien eine tolle weitere Schulzeit, haltet untereinander Kontakt (auch zu uns 😉), freut euch auf neue Freunde, neue Lehrer, aufregende neue Fertigkeiten und Fähigkeiten, habt große Träume, bleibt neugierig und habt keine Angst, Fehler zu machen (lernt aus ihnen!)!

Bleibt, wie ihr seid!

Wir behalten euch in unseren Herzen!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Großer Wettbewerb in Hausen- Wer liest am besten?

Endlich: Nach über zwei Jahren konnte nun wieder der große Lesewettbewerb der Klassen 3 und 4 vor allen Kindern der Grundschule in Hausen stattfinden. Wegen des tollen Wetters wurde er zum ersten Mal überhaupt draußen auf dem Schulhof durchgeführt.

Wer würde wohl am besten vorlesen? Eine spannende Frage! Nach einer Vorauswahl innerhalb der Klassen starteten an diesem Tag je drei Kandidatinnen und Kandidaten aus dem 3. Und 4. Schuljahr aufgeregt ins Rennen. Je zwei Minuten lasen alle sechs den anderen Kindern unserer Schule aus dem Buch „Rummel auf dem Biohof“ von Susanne Lütje vor und begeisterten damit ihr junges Publikum! Hannah vom Biohof macht in dem Buch die Bekanntschaft von Will, der mit seiner Familie ein Kettenkarussell auf Hannahs Kuhweide aufstellen möchte. Ob das wohl klappt?

Der Lesewettbewerb bescherte den Kindern aus Hausen und Fussingen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem schließlich nach gründlicher Auswertung der Jury Ida aus Klasse 4 die Nase vorn hatte und als beste Leserin den 1. Platz belegte. Auf den Rängen 2 und 3 folgten die Drittklässlerin Anabell und Luis aus dem 4. Schuljahr. Die Bestplatzierten erhielten schöne Geschenke sowie eine Urkunde und waren mächtig stolz auf ihre tolle Leistung. Auch die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben prima vorgelesen und gingen natürlich nicht leer aus. Applaus, Applaus für alle, die mitgemacht haben!

P.S.: Beim klasseninternen Lesewettbewerb des 2. Schuljahres hatte die „Leseratte“ Aurelia die Nase vorn, dicht gefolgt von Jakob und Marie. Und nicht vergessen: FERIENZEIT = SCHMÖKERZEIT!!!

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++++ Eilmeldung ++++ Sachdienliche Hinweise erwünscht ++++ Was ist los in den Schulen in Hausen und Lahr? *** Sachdienliche Hinweise erwünscht +++ Eilmeldung ++++

Mittwoch, 13. Juli 2022: Seltsame Geräusche, ungewohnte Gerüche und weitere fragwürdige Begebenheiten in den Schulen in Hausen und Lahr geben in dieser Woche so einige Rätsel auf – folgende Dinge wurden beobachtet/erschnüffelt/entdeckt:

Es beginnt bereits mitten im Dorf auf Höhe der Mehrzweckhalle werden landesuntypische „Yiha!“-Rufe und Westernsaloon-Klänge sowie rhythmisches Stampfen vernommen, musikalische Klänge und Gesang aus allerlei Kontinenten ebenfalls auf dem Schulhof in Hausen- man sichtet hier noch graue Gestalten und jede Menge Luftballons…

Im Schulgebäude begegnet man Jungs, die mit einem locker-leichten „Salut“ grüßen, so, als hätten sie locker noch ein Baguette unter dem Arm klemmen, etwas weiter kommen Kinder aus dem Tierheim zurück und erwarten aufgeregt einen Hundetrainer, dort hinten auf dem Pausenhof schreiten fröhlich junge märchenhafte Prinzessinnen oder Königinnen ihren „Hofgarten“ ab, während in einem weiteren Raum die Laubsägen nur so glühen und die Späne nur sprüht und letztlich dort eine Truppe Jungs Umweltverschmutzung auf der Spur ist und mit kleinen Aktionen ihre Welt schützen und ein Stück besser machen wollen, nein: werden.

Aber was riechen wir da? Alle rätseln, was da in der Küche produziert wird… Pizzawaffeln? Nudeln? Müsli? Und beim Rausgehen… liegen dort etwa bunte und herrliche „Schulsteine“? Gefunden! 😉

Da gibt es noch einen wundersamen goldenen Bus, der morgens und mittags in Fussingen, Hausen und Lahr Kinder einsammelt, transportiert und wieder wegbringt…

Folgt man diesem nach Lahr, begegnen einem zufriedene Kinder, die von nun an fit und lecker und ausgeglichen durch den Schulvormittag schweben. Und – ui – habe ich da etwa Wassertropfen in der Schule abbekommen? Was wird dort hinter verschlossener Türe entdeckt – oder wird da etwa geplanscht?

Wasser weggewischt – sonst kann man gar nicht richtig erkennen, was die Spezialisten dort mit ihren Scheren kunstvoll gestalten! Nun nochmal aufgepasst, dass die Kinder dort hinten nicht gleich abheben und mit den Schmetterlingen zum großen Rundflug abheben! Bleibt hier! Vielleicht könnt ihr beim Plotten beobachten, wie die flotten Sprüche auf die Gegenstände kommen!

Und auch in Lahr in der Sporthalle geht es so richtig ab: Hier wechseln sich erschöpfte, kämpferische und siegreiche Rufe miteinander ab…

Das kann ja nur eine PROJEKTWOCHE in der Grundschule Hausen und der Außenstelle in Lahr sein!

Und wer sind dann noch diese vielen ungewohnten Menschen? Ja, das sind verschiedene Expertinnen und liebe Mütter, die uns in dieser Woche mit ihren tollen Ideen unterstützen, um euch eine tolle Woche zu bereiten! Wir danken ihnen ganz, ganz herzlich!

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Stark und gesund in der Grundschule

Die Grundschule Hausen Außenstelle Lahr Klasse 1/2 beteiligt sich am Programm Klasse 2000

Das 1 x 1 des gesunden Lebens lernen die Kinder der Grundschule Lahr. Seit April 2022 beteiligt sich die Schule an Klasse2000, dem in Deutschland am weitesten verbreiteten Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule.

„Wir möchten Kinder frühzeitig für das Thema Gesundheit begeistern. Mit der Symbolfigur KLARO erforschen die Kinder spielerisch und mit viel Spaß, was sie selbst tun können, um gesund zu bleiben und sich wohlzufühlen. Die Corona-Krise hat noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig das ist“, so begründet die Klassenlehrerin Frau Fasel das Engagement ihrer Klasse. Besonders freut sich die Klasse 1/2 über die Unterstützung von Herrn Krekel (Bäckerei Krekel), der als Pate mit einer Spende die Teilnahme an dem Programm ermöglicht.

Klasse2000 begleitet Kinder von der Klasse 1 bis 4 und behandelt alle Themen, die zum gesunden Leben dazugehören: von Bewegung, Ernährung und Entspannung bis hin zur gewaltfreien Lösung von Konflikten.

Besondere Höhepunkte im Unterricht sind für die Kinder die Stunden der Klasse2000-Gesundheitsförderin Frau Hering. Sie führt zwei- bis dreimal pro Schuljahr neue Themen in den Unterricht ein und bringt dafür interessante Spiele und Materialien mit – z.B. einen Atemtrainer oder eine Pausenbrot-Drehscheibe.

Die Erst- und Zweitklässler erforschen in diesem Schuljahr den Weg der Luft durch den Körper und lernen dabei die einfachste Entspannungsübung der Welt kennen – das tiefe Ausatmen. Sie erfahren, warum sich ihr Körper bewegen kann und dass er eine ausgewogene Ernährung braucht, um gesund zu bleiben. Mit der Pausenbrot-Drehscheibe finden sie selbst heraus, wie sie gesund und lecker essen und trinken können.

Wir freuen uns auf noch viele weitere Stunden mit KLARO!

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Buchstabenfest in Klasse 1

„Juchhu! Wir kennen alle Druckbuchstaben!“, freuten sich die Kinder der 1. Klasse in Hausen. Noch sind sie im 1. Schuljahr, aber bald schon werden sie nicht mehr die „Kleinen“ sein. Dass sie mittlerweile echte Buchstaben- und Wörterkenner sind, konnten sie beim großen Buchstabenfest am Freitag unter Beweis stellen.

Wettspiele rund ums Lesen und Schreiben waren angesagt. Wie viele Os sind im lustigen Text von „Ottos Mops“ enthalten? Gar nicht so einfach, weil es da vor Os nur so wimmelt! Dann ging es weiter zu einem Wirrwarr aus Buchstabennudeln, aus denen die Jungen und Mädchen konzentriert und fleißig ihren Namen und sogar kleine Sätze legten und klebten. Schließlich wurde der Schulhof mit Buchstaben verziert: Mit der Gießkanne gelang es den Erstklässlern mit viel Bedacht, Buchstaben aus Wasser zu gießen und zu erraten. Was für ein Spaß!

Und neu war: Man kann sogar Buchstaben turnen! Das taten die jungen Buchstabenkenner voller Freude: Zwei Kinder formten gemeinsam zum Beispiel A und M, indem sie Arme und Beine einsetzten. Beim J gab es viel zu lachen, denn es war gar nicht so einfach, den eigenen Körper so zu verbiegen! „Das sieht lustig aus!“, fanden die Kinder.

Wieder in der Klasse, konnte sich jede Kleingruppe noch eine kleine Belohnung verdienen: In nur drei Minuten galt es, alle „Alpha“-Buchstaben in die richtige Alphabet-Reihenfolge zu legen. Da stöhnte nach getaner Arbeit so mancher, aber stolz waren sie alle, es geschafft zu haben! Am Ende gingen alle gut gelaunt und voll schöner Eindrücke ins Wochenende. Und das Beste: Hausaufgaben gibt es nach so einem Fest natürlich keine!!!

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Die Sippen „Li“ und „Re“ unterwegs im steinzeitlichen Fussinger Wald! – Teil 2 der „Waldbrunner Geo-Steinzeit-Erlebnis-Tage“

Am gestrigen Donnerstag reisten Lahrer, Fussinger und Hausener Viertklässler gemeinsam mit dem MoLaMu und angeleitet von Dr. Holger Rittweger in die Steinzeit.

Wie bereits beim Geo-Erlebnis-Tag erwartete sie eine durchdachte Erkenntnisvermittlung mit und auch für „Herz, Hand und Verstand“.

Zunächst wurden Vorstellungen über den überaus langen Zeitraum „Steinzeit“ innerhalb der Menschheitsgeschichte, Vorstellungen über die Menschen, die in dieser Zeit lebten, ihre harten Lebensumstände, die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt waren, die Herausforderungen, zu überleben im wahrsten Sinne des Wortes „schrittweise“ (ein Schritt gleich 1000 Jahre Vergangenheit) aufgebaut durch kurze, informativ-spannende „Fachvorträge“ des Experten, die Präsentation imposanter Ausstellungsstücke (Schautafeln, Felle, Knochenfunde) und selbstverständlich durch das selbstbestimmte vertiefte Anschauen und Anfassen der Ausstellungsstücke.

Schon bereits jetzt wurden unsere „Steinzeitler“ durch geschickte Impulse von Holger auf die Spur der nächsten Phase gebracht – denn sie fantasierten/ fachsimpelten/ grübelten beim Betrachten und Anfassen der Exponate bereits, zu was man diese „Knochen“ wohl gebrauchen/nutzen konnte damals.

Nun war die Grundlage gelegt und die Viertklässler waren in der Steinzeit angekommen: Landschaft, Klima, Pflanzen- und Tierwelt waren soweit bekannt.

Nun ging es erst so richtig los:

Flott waren unsere „Großen“ eingeteilt in die Sippe der „Li“ oder der „Re“ und mit ausreichend Zeit und Muse verwandelten sie sich nun auch in ebendiese. Mit (noch) kindlicher Freude und Begeisterung verkleideten sich die Li’s und Re’s und bemalten sich mit Erdfarben wie Rötel oder Ocker, um sich von der befreundeten Sippe abzugrenzen. Was für ein Spaß! So manch ein Steinzeitler wollte sich gar nicht mehr umziehen!

Die Sippen traten nun im Verlauf des Tages miteinander in Wettstreit und mussten einige Wissens-/Aufmerksamkeits-/Geschicklichkeits- sowie sportliche Aufgaben bewältigen.

Denn nun lag der Schwerpunkt auf den Fragen: Wie kamen die Menschen in der Steinzeit mit den Gefahren und Herausforderungen zurecht? Wie ernährten sie sich? Wie (und wen) jagten sie? Wie wurde Feuer gemacht und warum war „Feuer“ ein so großer Fortschritt? Wie drückten sie sich aus?

Auch nun standen zahlreiche und aufregende Ausstellungsstücke bereit: „Höhlenmalereien“, kostbare Originalfunde oder Nachbildungen (Waffen und prähistorische Gebrauchsgegenstände), mit denen sich die Li’s und Re’s nun aktiv auseinandersetzten, ihre Funktion ausprobierten und diese auch nutzten.

So wurden Steine geschlagen, mit Brennnesseln oder Gräsern Seile/Taue geflochten (darauf hatten sich die Lehrerinnen so gefreut) und – (darauf hatten sich die Viertklässler gefreut) mühevoll Feuer auf Steinzeitart „gemacht“!

Zum Schluss durfte in der Auseinandersetzung der Sippen das Bogenschießen mit typischen Langbogen nicht fehlen. Es brauchte doch einiges an Mut, sich diesem großen Gerät zu stellen, die genauen Anweisungen zu befolgen und umzusetzen und dabei noch genau zu zielen und vor allem Zugkraft walten zu lassen. Aber alle trauten sich und hatten ein großes oder noch größeres Erfolgserlebnis. Wie sich Lehrerinnen zieren können… 😉

Holger Rittweger bot mit seinem MoLaMu sozusagen „alles“ auf, was zum tieferen Verständnis der „Steinzeit“ nötig und auch „spaßig“ war.

Und, Li’s und Re’s, was habt ihr so erfahren?

  • Steinzeitmenschen begegneten der Natur mit tiefem Respekt, machten sich diese nutzbar, nutzten diese aber nicht aus!
  • Steinzeitmenschen waren so unglaublich erfindungsreich – entdeckten auch teilweise „zufällig“ Funktionen von Dingen, verfolgten dieseEntdeckungen aber weiter und entwickelten diese auch weiter.
  • Wichtige Entdeckungen/Erkenntnisse wurden/werden so richtig erst durch das Tun/durch die Hände durchdrungen.

Nun drehten sich die Li’s und Re’s dreimal im Kreis… und schon standen da wieder Nikita, Joel, Lucas, Melanie und Co.!

Zurück im „Hier und Jetzt“ wurden sie auch ein wenig nachdenklich: „Würden wir es unter diesen Umständen schaffen?“, „Sind wir noch so erfindungsreich?“, „Könnten wir mit unseren Händen so etwas selbst herstellen?“ oder „Hätte ich die Geduld, so etwas herzustellen?“

Letztendlich überwog am Ende die Begeisterung über die vielfältigen fremden Aktivitäten, der Stolz über den Wissenszuwachs, das stille Gefallen am „Duft der Steinzeit“ (Rauch des steinzeitlichen Feuers, Lavendelduft der Felle), die Freude am Verkleiden, Schminken und Selbst -Tätigsein/„Handwerkeln“, das Hochgefühl der Sippen-Gemeinschaftsleistung und… die zufriedene Müdigkeit nach einem tollen Tag! 😉

Herzlichen Dank, lieber Holger und nochmals der Gemeinde Waldbrunn für die beiden tollen Erlebnis-Wissens-Tage für unsere „Abgänger“!

P.S.: Ach! Welche Sippe gewann? Das war zum Schluss gar nicht mehr so wichtig…

 

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„Löwe, Erdmännchen und Co- wir fahren in den Zoo“!

Am 23.06.2022 stand endlich der schon sehnsüchtig erwartete Schulausflug der GS Hausen und der AST Lahr auf dem Programm.

Mit drei vollgestopften Bussen (Kinder, Lehrerinnen, Rucksäcke, Sonnenbrillen, Taschengeld, Trinkflaschen, Brotdosen, Busfahrer, …) ging es zunächst auf die altehrwürdige Festungsanlage Ehrenbreitstein, die seit dem 16. Jahrhundert nahezu unverwüstlich auf dem Felsplateau über Rhein und Mosel drohnt, und somit problemlos den Ansturm der wilden Waldbrunner „Raubritter“ und „Burgfräuleins“ standhalten konnte.

Nach einer ausgiebigen Frühstückspause (Wurstbrote, Käsebrötchen, Laugenstangen, Rosinenbrötchen, Äpfel, Bananen, Erdbeeren, …) mit direktem Blick aufs „Deutsche Eck“ blieb genügend Zeit um die Festung genauer zu erkunden, jeden Stein umzudrehen, Schätze und Gespenster zu suchen und unheimliche Gänge und Verliese zu durchleuchten.

Nach diesem ersten, kulturellen Highlight wurde im Anschluss der Neuwieder Zoo von unserer abenteuerlustigen „Reisegruppe“ eingenommen, die Wege unsicher gemacht und der Spielplatz auf den Kopf gestellt.

Im wohl bergigsten Zoo Deutschlands gab es unendliche viele große, kleine, gefährliche, zahme und bunte Tiere (Flamingos, Stachelschweine, Pinguine, Kängurus, Tiger, Seehunde, Papageien, Löwen, …) zu bestaunen, und bei der gebuchten Zooführung gab es so einiges über „Felle, Federn und Schuppen“ zu erfahren.

Selbstverständlich brauchten die kleinen „Tierexperten“ bei dieser sommerlichen Hitze eine kleine Abkühlung (Nucki-Erdbeer, Flutsch-Finger, Capri, Calippo, Sprite, Fanta, Ice-Tea, …) und so wurden fast alle Eisvorräte sowie die gekühlten Getränke am Zoo-Kiosk aufgekauft und von der Waldbrunner-Bande restlos verschlungen.

„Eine Zoofahrt, die ist lustig, eine Zoofahrt, die ist schön, denn da kann man alte Burgen und das „Deutsche Eck“ begeh’n. Hol-la-hi, hol-la-ho, Hol-la-hi-a hi-a hi-a, Hol-la-hia hol-la-ho“!

„Eine Zoofahrt, die ist lustig, eine Zoofahrt, die ist schön, denn da kann man fremde Tiere und noch manches andre seh’n. Hol-la-hi, hol-la-ho, Hol-la-hi-a hi-a hi-a, Hol-la-hia hol-la-ho“!!!

Fazit: Es gab jede Menge zum Staunen und Erleben, eine riesige Portion Abenteuer und Spaß, nebenbei noch ETWAS Lehrreiches- kurzum: der Stoff, aus dem ein gelungener Schulausflug besteht! Wiederholung wünschenswert!

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Noch… und bald schon…

 Die „Vorfreude-auf-die-Schule“- Sonne geht auf! 😊

In Hausen und in Lahr erlebten die Vorschulkinder am 22. Juni ihren Kennenlerntag in der Schule.

Noch waren es Rucksäcke, in die Bleistift, Buntstifte, Schere und Kleber sowie ein leckeres Frühstück und ein Getränk gegeben wurden – bald schon wird es der richtige Schulranzen sein!

Noch waren es Vorschulkinder, die von ihren Eltern oder ihrer lieben Erzieherin zur Schule auf eine „Stippvisite“ gebracht wurden – bald schon werden sie kommen, um zu bleiben!

Noch war es ein großer und aufregender Platz zum Spielen und Staunen – bald schon wird es der vertraute Pausenhof zum Spielen, Toben und Verstecken sein!

Noch wurden unsere „Kleinsten“ behutsam durch das Schulgebäude geführt – bald schon werden sie selbstbewusst in „ihrer“ Schule umherflitzen (und die Toilette ganz alleine finden 😉).

Noch wurde der Klassenraum der jetzigen Klassen 4 vorübergehend „erobert“ und alle Ecken und sogar jede Steckdose bestaunt – bald schon gehört dieser Klassenraum (mit der dazu gehörigen Lehrerin) komplett euch!

Noch wurde geplappert und gerufen und nebenbei auch schon etwas gearbeitet – bald schon melden sie sich brav und … (ach, lassen wir das 😉).

Gemeinsam konnten wir uns als neue Gruppe sowie die Lehrerinnen ein wenig besser kennenlernen, uns das Schulgebäude und – gelände und vor allem den Klassenraum etwas vertrauter machen und ein wenig proben, wie wir in der Schule arbeiten und miteinander sein werden.

Es war eine schöne gemeinsame Zeit!

Gerne sehen wir uns am Präsentationstag unserer Schule wieder und begrüßen euch!

Wir freuen uns so sehr auf euch!

P.S.: Ihr lieben, kurzfristig „vertriebenen“ Viertklässler-Schätze: Wir werden euch nun die letzten Tage und Wochen noch schön pflegen! Versprochen! 😉

 

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Gestatten, mein Name ist Wurm!

„Ich sehe den Gürtel ganz deutlich.“ „Psssst, ich kann seine kleinen Borsten auf dem Filterpapier hören.“ „Die kleinen Würmer sind ja süß.“

Mit großer Begeisterung  wurde der hohe Besuch der Familie Wurm aus einem Ellarer Komposthaufen empfangen und unter strengen Tierschutzregeln artgerecht gehandhabt, so dass die Regenwurm-Experten aus Klasse 2 ihr bisher theoretisch gewonnenes Wissen rund um den „Lumbricidae“ überprüfen konnten.

Nachdem die kleinen Forscher im Sachunterricht im Vorfeld verschiedene „Wiesentier-Steckbriefe“ entworfen und gestaltet hatten, wurde der Regenwurm in einer Einheit etwas genauer unter die Lupe genommen.

Wusstet ihr eigentlich, dass ein Regenwurm bis zu 8 Jahren alt werden kann, sein Körper aus 60-100 Kammern besteht, 50 cm tiefe Röhren unter der Erde gräbt und den Tag über eigentlich schläft?  Oder, dass er mit winzigen Sinneszellen im Mund und auf der Haut riechen kann, keine Ohren hat und daher nichts hören kann, aber über einen guten Tast- und Drucksinn verfügen, der ihn durch das „Wacken“ der Erde vor seinem Erzfeind, dem Maulwurf, beschützt?

In einem Experiment wurde neugierig mit einer Taschenlampe überprüft, ob der Regenwurm tatsächlich hell und dunkel unterscheiden kann, auch wenn er keine Augen hat und daher eigentlich nichts sehen kann. (O-Ton: „Dass ein Wurm so schnell sein kann, hätte ich nicht gedacht.“)

Natürlich wurde die Familie Wurm nach dem lehrreichen Einblick in ihre Lebenswelt, sofort wieder in das Schulbeet ausgesetzt, wo sie nun als Gartenhelfer für reichlich Humus und die richtige Belüftung im Boden sorgen werden, damit die geliebten Hortensien der Schulleiterin weiterhin prächtig gedeihen!

Preisfrage: „Warum kommen Regenwürmer bei Regen aus der Erde?“ Tja, alles wollen wir euch auch nicht verraten, das müsst ihr nun schon selbst erforschen…

 

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„Es lebe der Sport!“ Spitzensportler und ihre Rekorde!!

Im Sportunterricht der beiden Schulstandorte wurde wochenlang im Vorfeld für das sportliche Großereignis intensiv trainiert. Am 10.06.2022 war es dann endlich so weit- die Bundesjugendspiele  konnten am 10.06.22 bei herrlichem Sonnenschein ihren Lauf nehmen!

Schon in den frühen Morgenstunden fand eine beeindruckende Sternwanderung mit den  Ausgangspunkten Schultreppe Lahr und Schulhof Hausen zum gemeinsamen Treffpunkt Hausener Sportplatz- mit und ohne Umwege – statt. Auch ein langer Autokorso aus Eltern und Großeltern wurden magnetisch von diesem Hypeevent angezogen und stand mit „Rat und Tat“ am Rand und auch am Feld zur vollen Verfügung. Die lautstarken „Anfeuerungsschreie“ („Lauf, lauf , lauf!“) und die einstudierten „Motivationsmantras“ („Du schaffst das!“, „Beide Beine nach vorne!“, „Wirf die Lehrerin ab!“) schallten bis nach Lahr ins Tal.

Die Nacktschnecken hatten das Spielfeld geräumt und auch die Ameisen waren aus der Sprunggrube geflüchtet, denn nun traten über 100 hochmotivierte Athleten im Dreikampf in den Disziplinen Werfen, Sprint und Weitsprung sowie dem Langstreckenlauf (800m/1000m) an, so dass die „Flora und Fauna“ kurzzeitig weichen musste.

In den Jahrgangsgruppen galt es nun in den verschiedenen Diziplinen gegen die Zeit oder die Schwerkraft anzutreten,  gegen einen Partner oder auch den inneren Schweinehund  zu kämpfen, über seine eigenen Grenze zu gehen und natürlich nur sein BESTES zu geben.

Alle vorherigen Trainingseinheiten zahlten sich schließlich doppelt und dreifach aus und die kleinen Super- Sportler wuchsen förmlich über sich selbst hinaus! Metermarken wurden beim Springen geknackt, neue Bestzeiten beim Laufen aufgestellt und -unglaublich, aber vielleicht auch wahr- soll sogar ein 80g-Ball im Hausener Neubaugebiet gesichtet worden sein. SPITZENLEISTUNG!!!

Nun warten alle Teilnehmer aufgeregt und gespannt auf die gesammelten Punkte und die somit erreichten Urkunden! Wir sind der Meinung, das war SPITZE!!! „Es lebe der Sport!“

P.S.: Liebe Natur- und Umweltschützer, keine Sorge! Die Ameisen hatten die Sprunggrube am Nachmittag schon wieder zurückerobert und auch die Nacktschnecken sind soweit unversehrt gesichtet worden.

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